richtig saunieren

Richtig Saunieren? Tipps zum richtigen Thermal- & Saunabaden

Richtiges Thermal- und Solebaden

Regelmäßiges Baden im Thermalwasser führt zu einer wertvollen Verbesserung bei körperlichen Beschwerden. Dabei ist die Vorgehensweise wichtig: Beginnen Sie mit dem am wenigsten warmen Becken. Anschließend steigern Sie die Temperaturen. Bemerkenswert ist die Anregung des Kreislaufs durch wechselwarmes Baden im Heiß- und Kaltbecken.

Die Verweildauer im warmen Wasser ist unterschiedlich. Allgemein kann man sagen, verweilen Sie ca. 20 Minuten im Pool. Außerdem ist es wichtig, ausreichend Ruhezeiten einzulegen. Verfahren Sie nach diesem Prinzip: Der Körper weiß instinktiv, was ihm gut tut.

Richtig Saunieren - vor dem Saunieren:

  • Duschen Sie vor dem Saunagang
  • Trockene Haut schwitzt schneller, als naße. Deshalb gut abtrocknen.
  • Ein warmes Fußbad vor dem Saunieren entspannt. Sie fördern so das Schwitzen

Richtig Saunieren - während dem Saunieren:

  • Kein Schweiß aufs Holz. Legen Sie immer ein Saunatuch unter. Auch die Füße stehen auf dem Saunatuch.
  • Ein Saunagang sollte kurz und intensiv sein. Auf der mittleren oder oberen Sitzreihe sollten Sie nicht länger als 15 Minuten bleiben. Dabei gilt: Der Körper weiß instinktiv, was ihm gut tut. Verlassen Sie sich auf Ihren Körper. Die Wärme darf zu keiner Zeit unangenehm sein.
  • Welche Position nehme ich ein? Liegend spüren Sie die Wärme gleichmäßig. Dennoch gilt, die letzten 2 Minuten hinsetzen. So gewöhnt sich der Kreislauf an die aufrechte Position.

Richtig Saunieren - nach dem Saunieren:

  • Abkühlung ist wichtig! Dabei beginnt die erste Abkühlphase an der frischen Luft. Der Organismus benötigt den frischen Sauerstoff. Folglich sind ruhige Schritte sehr ratsam. Sie bewegen sich und atmen frischen Sauerstoff ein.
  • Das Abduschen mit dem Kneippschlauch ist die schonendste Art der Abkühlung. Auch die Schwallbrause ist sehr beliebt und kühlt gut.
  • Bevor Sie ein Kaltwasser Tauchbecken nutzen, müssen Sie sich aus hygienischen Gründen abduschen. Menschen mit Bluthochdruckproblemen sollten Tauchbecken meiden.
  • Regelmäßige Kaltwasseranwendungen trainieren die Blutgefäße. Dadurch erhöhen Sie die Widerstandsfähigkeit des Körpers.
  • Zwischen den Saunagängen müssen Sie ausreichend Ruhepause einlegen.

Welche kurzfristigen Wirkungen treten beim Saunieren auf?

Die Durchblutung wird durch das Saunieren angeregt. Dies führt zu einem jüngeren und frischeren Hautbild. Schwitzen verstärkt die Nierentätigkeit, die zu einem vermehrten Ausspülen von Schadstoffen führt. Vielen bekannt ist die Vorbeugung bei Erkältungen. Durch die kurzfristige Steigerung der Körpertemperatur können Krankheitserreger frühzeitig abgetötet werden. Ebenso fördert ein Saunabesuch die Regeneration nach dem Sport.

Welche langfristigen Wirkungen können beim Saunieren auftreten?

Die Infektanfälligkeit wird durch die körpereigene Abwehr dauerhaft gestärkt. Langfristig kann es zu einer Verbesserung des Blutdrucks kommen. Saunieren stärt das Herz- und Kreislaufsystem. Dadurch wir die Gefäßelastizität trainiert. Man sagt dem Saunieren ebenfalls nach, dass die Stressresistenz steigt

In welchen Fällen soll die Sauna nicht besucht werden?

Bei diesen Erkrankungen sollten Sie einen Saunabesuch meiden:

  • Fieber
  • Entzündungen
  • Krebsleiden
  • Bluthochdruck mit Nierenbeteiligung
  • Epilepsie und andere Hirnanfallsleiden

Ihr Hausarzt berät Sie bei speziellen Fragen!

Welche Dinge gehören in die Badetasche?

Auf jeden Fall: 1–2 ausreichend große Saunatücher, Duschgel, Badekleidung (falls ein reiner Saunabesuch, dann entfällt dieser Punkt)

Idealerweise zusätzlich: Bademantel, Badeschuhe, 1 kleines Handtuch, bei einem

Was ist noch wichtig?

Der Flüssigkeitsverlust bei einem Saunagang ist groß. Darum ist es wichtig, diesen wieder auszugleichen. Dabei gilt, kein Alkohol! Durch das Saunieren kommt es zu einem ständigen Wechsel von Gefäßerweiterung (während der Schwitzphase) und Gefäßverengung (beim Abkühlen). Besonders geeignet sind vitaminreiche Frucht- und Gemüsesäfte, kühles Mineralwasser oder andere isotonische Getränke (z.B. alkoholfreies Weizenbier) empfehlenswert. So beugen Sie Schwindel und Kopfschmerzen vor.
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